Die Anforderungen im automobilen Aftermarket steigen: Kunden erwarten Ersatzteile in OE-Qualität bei gleichzeitig hoher Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. iwis begegnet diesem Spannungsfeld mit einem integrierten Qualitätsmanagement, das gezielt auf Strukturen und Ressourcen aus dem Seriengeschäft zurückgreift.
Der Taktgeber für Qualität
Im Zentrum steht der Quality Manager als funktionsübergreifende Schnittstelle. Seine Rolle geht weit über klassische Qualitätssicherung hinaus: Er koordiniert Reklamationen im direkten Kundenkontakt, steuert die Abstimmung mit Lieferanten und verantwortet die Freigabe neuer Bauteile. Gleichzeitig hält er intern alle Fäden zusammen – von Logistik über Wareneingang bis hin zu Entwicklung, Einkauf und Vertrieb. So entsteht eine zentrale Instanz, die Qualität nicht nur prüft, sondern aktiv gestaltet und vorantreibt. Durch die enge Verzahnung aller Bereiche wird Qualität zur gemeinsamen Aufgabe entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
OE-Anspruch trifft Pragmatismus
Der Maßstab ist klar: OE-Qualität. Um diesen Anspruch zu erfüllen, greift iwis konsequent auf die Ressourcen des Seriengeschäfts zurück. Labore, Prüfstände und Messtechnik kommen gezielt auch im Aftermarket zum Einsatz und sichern ein hohes Qualitätsniveau bereits in frühen Phasen der Produktfreigabe. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf einen bewusst pragmatischen Ansatz. Technische Anforderungen werden „so genau wie nötig“ definiert – mit Fokus auf die tatsächliche Funktion. Nicht jede theoretische Optimierung wird umgesetzt, sondern nur das, was dem Kunden echten Mehrwert bietet.
SetCard – zur Person
Name: Nikola Vidić
Funktion: Quality Manager Aftermarket EMUC/AM
Alter: 43 Jahre
Unternehmen: Seit 1999 im Unternehmen tätig
Werdegang: Ausbildung zum Industriemechaniker; Über 20 Jahre Erfahrung in der Produktion (Schwerpunkt Kettenmontage), davon mehr als die Hälfte in der Funktion als Teamleiter; Weiterbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker
Qualitätserfahrung: Fundierte Erfahrung im Qualitätsbereich aus dem Seriengeschäft mit OEMs, insbesondere in den Bereichen Reklamationsbearbeitung, Ursachenanalyse und Umsetzung von Vermeidungsmaßnahmen
Ergänzt wird dieser Ansatz durch Flexibilität: iwis nutzt Spielräume in Normen und Regelwerken, um kundenspezifische Lösungen zu realisieren und schnell auf Marktanforderungen zu reagieren. Reklamationen werden dabei nicht nur bearbeitet, sondern gezielt als Impuls für kontinuierliche Verbesserungen genutzt.
So wird Qualitätsmanagement bei iwis zum strategischen Hebel: Es verbindet OE-Standards mit praxisnaher Umsetzung und bildet die Grundlage für den Anspruch, zu den qualitativ führenden Anbietern im Aftermarket zu zählen.
















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