Die Servicespezialisten der DGS Mainz halten Fähre in Bewegung.
Die Fährverbindung ist für viele Pendler am Rhein ein selbstverständlicher Teil des Alltags. Dass die Fähre seit Jahren zuverlässig ihre Strecke zwischen Bad Honnef und dem gegenüberliegenden Ufer absolviert, liegt auch an einem eingespielten Team aus Technikern, das selten im Rampenlicht steht. Als die Motoren nach zehntausenden Betriebsstunden eine Generalüberholung benötigten, zeigte sich, wie reibungslos das Zusammenspiel zwischen der Fährgesellschaft Honnef Pool GmbH & Co. KG und der DGS Diesel- und Getriebeservice GmbH in Mainz funktioniert – und dass selbst ein Eingriff am Herzstück des Antriebs den Fährbetrieb nicht zum Stillstand bringen muss.

Ein unscheinbares Rückgrat des Rheinverkehrs
Damit der Fährbetrieb täglich ohne Unterbrechungen läuft, arbeitet im Hintergrund eine präzise abgestimmte technische Infrastruktur. Die DGS in Mainz betreut als langjähriger Servicepartner der Fährgesellschaft die vier John-Deere-Marinemotoren der Fähre Bad Honnef, die mittlerweile über 50.000 Betriebsstunden absolviert hat. Regelmäßige Wartungen gehören zum Routineprogramm – doch nun stand wieder ein Eingriff an, der über das Übliche hinausging.
Ein Eingriff im laufenden Betrieb
Ein weiterer Motor der vier Hauptmotoren musste während des aktiven Fährbetriebs ausgebaut werden. Ein Schritt, der immer eine exakte Planung erfordert und den die Mitarbeiter der Fährgesellschaft präzise organisieren. Denn jede Verzögerung hätte unmittelbare Auswirkungen auf die Verbindung für Pendler, Schüler und Ausflügler. Der Motor wurde nach Mainz transportiert, wo die DGS-Spezialisten die komplette Grundüberholung übernahmen.
Generalüberholung bis in die letzte Schraube
In Mainz folgte eine detaillierte Überprüfung des Aggregats. Bauteile wurden geprüft, Verschleißkomponenten ersetzt und das Gehäuse frisch lackiert. Den Abschluss bildete ein intensiver Probelauf, der die Funktionstüchtigkeit des Motors bestätigte – ein entscheidender Moment, bevor der Antrieb wieder zurück an den Rhein überführt wurde.
Wiedereinbau ohne Stillstand
In enger Zusammenarbeit zwischen den Mechanikern der Fährgesellschaft und der DGS fand der Motor erneut seinen Platz im Maschinenraum der Fähre, während der reguläre Betrieb weiterlief. Der nahtlose Ablauf zeigt, wie gut die Abläufe zwischen Fährgesellschaft und Servicepartner abgestimmt sind und welch hohe Präzision hinter einem alltäglich wirkenden Fährdienst steckt.
Fortsetzung folgt
Der überholte Motor ist bereits der zweite, den die DGS als Spezialist für Diesel- und Getriebetechnik komplett erneuert hat. Die beiden restlichen Antriebe sollen voraussichtlich im kommenden Jahr folgen. Damit bleibt die Fährverbindung auch weiterhin das, was sie für die Region längst ist: ein verlässliches Stück Infrastruktur, das den Rhein täglich verbindet.

















