Der Kölner Motorenhersteller Deutz hat nun die Frerk Aggregatebau komplett übernommen und positioniert sich damit im Notstrom- und USV-Bereich.
Im Dezember hatte das Unternehmen die Übernahme bereits angekündigt, jetzt ist die Frerk ein Teil der Deutz AG. Mit sieben Standorten in Deutschland gehört das Unternehmen zu den führenden Systemintegratoren für Diesel- und Gas-Notstromanlagen und ist insbesondere im anspruchsvollen und stark wachsenden Segment der Rechenzentren etabliert.
Frerk liefert dabei nicht nur Stromgeneratoren, sondern schlüsselfertige Anlagen, die im Falle eines Ausfalls ohne Unterbrechung (USV, unterbrechungsfreie Stromversorgung) die Stromversorgung aufrechterhalten und damit die Kriterien erfüllen, die Betreiber von Rechenzentren, Krankenhäusern und andere an ihre Notstromsysteme stellen.
Nach erfolgreicher Integration des 2024 erworbenen US-Herstellers von Stromgeneratoren Blue Star Power Systems vergrößert Deutz mit der jüngsten Übernahme sein Portfolio im Bereich dezentraler Energieversorgung. Damit setzt das Unternehmen seine Strategie fort, sich breiter aufzustellen und unabhängiger vom zyklischen Geschäft mit Verbrennungsmotoren zu machen – mit einem klaren Fokus auf wachstumsstarke Märkte, in denen das Unternehmen seine Stärken und Know-how ausspielen kann.
Nach dem Abschluss der Übernahme geht das Projekt nun in die Integrationsphase. Durch den Erwerb von Frerk erwartet der Kölner Motorenbauer einen zusätzlichen Umsatz von rund 100 Mio. € jährlich. Darauf aufbauend soll der Umsatz des Energy-Geschäftes bis 2030 durch organisches und anorganisches Wachstum auf rund 500 Mio. € anwachsen.















