Ein Blick in die Prüflabore von iwis – und was das für den Aftermarket bedeutet.
Steuerketten arbeiten im Verborgenen – und sind doch entscheidend für die Lebensdauer eines Motors. Ein Blick in die Prüflabore von iwis zeigt, welcher Aufwand hinter der Zuverlässigkeit einer iwis-Steuerkette steckt – und warum diese Qualität auch im Aftermarket eine zentrale Rolle spielt.
Seit den späten 1930er-Jahren produziert iwis in München Steuerketten. Über Jahrzehnte ist dabei ein tiefes Verständnis für den Steuertrieb entstanden. Dieses Know-how fließt heute nicht nur in die Erstausrüstung, sondern gezielt auch in Ersatzteile für den Aftermarket.


Moderne Motoren stellen deutlich höhere Anforderungen als früher. Leichtere Simplexketten ersetzen robuste Duplexketten, um Reibung und Gewicht zu reduzieren. Gleichzeitig steigen Belastungen durch höhere Einspritzdrücke und geringere Öldrücke. Das macht präzise gefertigte Komponenten unverzichtbar – besonders im Ersatzteilgeschäft, wo Passgenauigkeit und Qualität über die Dauerhaltbarkeit entscheiden.

Präzision und Prüfung als Basis für den Aftermarket
Eine zentrale Größe ist die Längung der Kette durch Verschleiß. Sie darf maximal 0,5 Prozent betragen. Um diese engen Toleranzen einzuhalten, prüft iwis jede Charge mit automatisierten Messsystemen im Mikrometerbereich. Im Aftermarket stehen Ersatzteile für dieselben hohen Standards wie Serienkomponenten.

Neben der Maßhaltigkeit wird auch die Belastbarkeit der Ketten intensiv getestet. Prüfstände simulieren millionenfache Lastwechsel, während Zugversuche die Belastungsgrenzen bestimmen. Dauerlauftests zeigen: Unter optimalen Bedingungen erreichen Steuerketten mehrere tausend Betriebsstunden. Doch Verunreinigungen im Motoröl – etwa durch Kurzstreckenbetrieb – können die Lebensdauer drastisch verkürzen.

Neben der Bauteilqualität beeinflussen daher auch Wartung und Ölzustand die Haltbarkeit. Regelmäßige Ölwechsel und der Einsatz hochwertiger Ersatzteile sind entscheidend, um die Performance moderner Motoren langfristig zu sichern.
Die Präzision aus dem Prüflabor endet also nicht in der Produktion – sie setzt sich im Aftermarket fort: bei jeder Wartung, jeder Reparatur und jeder Entscheidung für Qualität.
Quellen
- Text: BEPOINT, Bilder: BEPOINT, iwis


